Am Sonntag den 10. Mai trafen sich 15 Teilnehmer des Taunusklubs zu einer besonderen naturkundlichen Wanderung mit dem NABU Rosbach-Rodheim. Gestartet wurde im Köpperner Industriegebiet.
Zunächst führte der Weg durch den Vorderwald hinüber ins Rodheimer-Feld. Dort begrüßte uns der erste Vorsitzende vom NABU Rosbach Herr Ober mit seiner Frau (NABU-Naturführerin). Es gab eine Einführung zu dem Thema „das Bienenwesen“ und vielen weiteren Insekten und Kleintieren. Ansprechende Infotafeln ergänzten die sehr interessanten Erklärungen.
Wir wanderten an herrlichen Blumenwiesen und den frischen grünen Kornfeldern vorbei bis zum ersten Bienenbaum. Dieser war noch nicht bewohnt, und so konnten wir in das Innere schauen. Herr Ober erklärte genau, warum solche Lebensräume geschaffen werden und wie die Bienen dort leben.
Weiter liefen wir durch den Wald zu einem zweiten Bienenbaum. Dieser war seit dem 17. April von einem Bienenvolk bewohnt. Vorsichtig wurde eine Klappe von Herrn Ober geöffnet, und wir waren beeindruckt, was die Bienen in der kurzen Zeit schon geschaffen hatten. Deutlich konnten wir die frischen, noch weißen Waben erkennen, in denen die Brut aufgezogen wird. Im oberen Teil des Baumstammes wird der Honig eingelagert. Am Flugloch auf der gegenüber liegenden Seite herrschte reger Flugbetrieb.
Dies war eine sehr informative, lehrreiche und überaus interessante Führung. Zum Abschluss wurden die Teilnehmer noch zu einem Umtrunk mit selbst gemachten Apfelsaft auf das NABU Gelände eingeladen. Hier gab es noch viele Fragen und anschauliche Erklärungen. Zuletzt sahen wir eine Eidechsenburg und ein Sandarium. Es gibt 580 Wildbienenarten, die in so einem „Sandhaufen“ alleine leben, ohne einem Volk anzugehören.
Es ist erstaunlich, was die Natur alles bietet. Leider ignoriert der Mensch das viel zu oft. Die Teilnehmer haben sehr viel Unbekanntes erfahren. Wie wir später erfahren haben, ist am Nachmittag in den noch unbewohnten Bienenbaum mit Unterstützung der Helfer vom NABU ein neues Bienenvolk eingezogen. Dem Ehepaar Yvonne und Peter Ober sei recht herzlich gedankt für die wunderbare Führung über den Bienenweg. Gerne kommen wir zu einem anderen Thema wieder.
Der Rückweg führte die Gruppe wieder durch den Vorderwald zur Schlussrast ins Eiscafé an der Köpperner Straße. Hier konnte man bei leckerem Eis oder Pizza den herrlichen Wandertag ausklingen lassen. Wir danken besonders Heidrun Nitz, die alles so gut organisiert und vorbereitet hatte.
Am Mittwoch, den 29.04.2026 trafen sich 13 Wandersleute um zum Parkplatz im Bizzenbachtal bei Wehrheim zu fahren. Da beginnt der „Wehrheim Klima Erlebnis Pfad“. Dort wurden wir erwartet von Herr Martin Ringwald, Umweltberater der Stadt Wehrheim und Initiator dieses Pfades. Er führte uns in die Geschichte, das Konzept und die Vision des Pfades ein.
Es sollte ein lehrreiches Konzept sein und mehrere Sinne ansprechen. Nachdem die Förderung des hessischen Umweltamtes und der Stadt Wehrheim zugesagt waren, konnte die Umsetzung beginnen. Die Einweihung war Mitte 2024. Der Pfad folgte den vorhandenen Wegen.
Herr Ringwald stellte die Themen vor und schaffte mit seinen Erklärungen die Basis für das Verständnis der dargestellten Bereiche auf den 17 Tafeln und 9 interaktiven Bereichen. Durch QR-Codes auf den Tafeln konnte man sich weitere Infos holen. Nachdem Herr Ringwald sich zu anderen Pflichten verabschiedet hatte, startete die Gruppe neugierig dem Wanderzeichen „Siebenschläfer“ folgend zu dieser etwas anderen Wanderung. Interessiert wurden die sachkundigen und anschaulichen Tafeln studiert.
Der Weg führte zunächst am Gelände des Geflügelvereins Wehrheim und Streuobstwiesen vorbei zur nächsten Station. Dabei konnte die Wandergruppe die herrliche Aussicht bis zum Feldberg genießen. Jede Station enthält Erklärungen und Definitionen zu den verschiedenen Einflüssen auf das Klima.
Bei Station 9, „dem Klimaklassenzimmer“, legten wir eine größere Trink- und Imbisspause ein, um die vielen bisherigen Informationen miteinander zu analysieren und zu verarbeiten. Danach liefen wir am Schafhof und ein Stück am Zaun des Muni-Lagers entlang zu einer weiteren Station. Nun führte der Weg durch den Wald und an der Station Nr. 17 kamen wir durch den Wald wieder zur Station 4 und, immer noch die schöne Landschaft genießend, zurück zum Startpunkt. Es war ein sehr interessanter Weg.
An den einzelnen Stationen wurden verschiedene Fragen und Punkte diskutiert, so dass die 3 Stunden und die 6 km der Wanderung schnell vergingen. Im Restaurant „Zum Bizzenbachtal“ beendeten wir den Wandertag bei gutem Essen und Getränken. Wir stellten fest, dass wir mit Informationen und 6 km einen schönen und ergiebigen Wandertag hatten. Die Wanderführerinnen Helga Linke und Conny Hoen bedanken sich bei der Wandergruppe für ihr Interesse an der etwas anderen Art einer Wanderung.
Wer noch mehr Informationen über die Stationen und den Weg im Allgemeinen haben möchte, findet unter den angegebenen Links weitere Details.
14 interessierte Grenzgänger fanden sich am 26.04.2026 ein, um eine vergangene Tradition wieder aufleben zu lassen. Leider standen weder ein Amtsrat, noch der Schultheis, oder die Feldgeschworenen zur Verfügung. Dafür begleitete uns ein Vertreter der Neuzeit, der Grenzsteinobmann Dr. Brunk.
Das Gremium inspizierte eine erkleckliche Anzahl historischer Köpperner Grenzsteine auf dem südwestlichen Abschnitt der Gemarkungsgrenze. Vor 200 Jahren standen auf dem Inspektionsbereich noch 57 Steine, von denen die Exkursionsteilnehmer immerhin noch 45 Stück begutachten konnten. Bei einigen Grenzsteinen, die zunächst von manchen Teilnehmern als mögliche Fälschung eingeschätzt wurden, stellte sich aber eine legitime Änderung der hoheitlichen Kennung heraus. Historiker sprechen von der „Abschlagkante“.
Weitere Themen waren die Aufteilung des Markwaldes und die Besitzverhältnisse. Ebenso wurde geklärt, dass Köppern nicht nur Teil der Rodheim-Köpperner Mark war, sondern auch Markgenosse in der Seulberg-Erlenbacher Mark. Wir erfuhren warum das 1804 gegründete Dillingen bereits 1802/03 Waldzuteilung und Grenzsteine erhielt.
Der Weg führte vom Bornberg aus entlang der Grenzschneise bis zum Limes, vorbei an den Waldgemarkungen von Dillingen, Nieder Erlenbach, Petterweil und Friedrichsdorf. Nach dem Aufstieg zu Säunickels Kleiderschrank war eine kleine Pause nötig. Der letzte Teil der Inspektionsrunde verlief entlang der alten nassauischen Landesgrenze zum Bahnhof „Saalburg“ an der Lochmühle. Kurz vor der Mittagsstation gab es noch einen Abstecher zum Biotop des Lochmühlenbibers. Dessen architektonische Leistung wurde am beachtlichen Staudamm bestaunt.
Im Restaurant Hellas Makedonia füllten wir schließlich unsere Energietanks wieder auf. Ein Teil der Exkursionsteilnehmer fuhr dann mit dem Zug, bzw. dem Auto zurück nach Köppern, während die Unermüdlichen die restlichen 5 km über den Lochmühlenweg und den Schmuggelpfad zu Fuß nach Köppern zurücklegten.
Wir danken Bernd Jäger für diese interessante Tour und freuen uns schon jetzt auf den zweiten Teil der Exkursion.
Am Sonntag, den 19. April, hatte der Taunusklub Köppern zu zwei Rundwanderungen eingeladen. Vom Forum Köppern ging es in Fahrgemeinschaften zum Ausgangspunkt der Wanderungen, dem „Wanderparkplatz Cleebaum“ in Cleeberg. Hier starteten 14 Wanderinnen und Wanderer und liefen zunächst gemeinsam am Waldrand entlang bergab, bis sich die Wege nach ca. 800 m trennten.
Lange Wanderung ca. 13 km lang: Diese Tour führte an den 3 Angelteichen und dem alten Ebersgönser Stauwerk vorbei entlang des Kleebachs und querte die Landstraße nach Oberkleen. Weiter ging es durchs Brombachtal und im Wald den Essgrundbach entlang an weiteren Fischteichen vorbei über den Panoramaweg zum Schorn. Dort konnten wir die Heckrinder (Rückzüchtung Auerochsen) bestaunen und vom Aussichtspunkt „Schornstein“ den Blick in die Ferne genießen. Dies ist kein Rauchabzug, sondern ein mit einer Metallplatte versehener Stein, der mit Richtungspfeilen auf die sichtbaren Berge (Dünsberg, Vogelsberg) und Orte (Gießen, Langgöns) hinweist.
Nach kurzer Rast wanderten wir entlang weiterer schöner Wiesenflächen und Pferdekoppeln bergab ins obere Kleebachtal und über den Seegrundweg zum Übergang „Alte steinerne Brücke“, der ein Teil einer ehemalige Haupthandelsstraße von Marburg nach Frankfurt war. Hier treffen die Wege der beiden Touren wieder aufeinander.
Weiter ging es mit Blick auf zahlreiche Fischteiche durch einen schönen Wald mit altem Baumbestand, der teilweise tunnelartig den Weg säumte. Am alten Dreiländereck befinden sich 2 Grenzsteine des ehemaligen Königreichs Preußen und der Großherzogtümer Hessen und Nassau. Von hier aus hatten wir einen schönen Blick auf Cleeberg und die Burg. Vorbei am Forsthaus und am Gatter der Poitou-Esel wartete die letzte Herausforderung bergauf zum Gehege der „stolzen“ Lamas und zurück zum Parkplatz auf uns.
Kurze Wanderung ca. 8 km lang: Die kürzere Tour führte am Rande des Kümmelberges leicht bergauf zum Sport- und Festplatz Cleeberg. Hier fanden wir Schutz vor einem heftigen Regenschauer unter dem Dach der Festhalle. Danach ging es im Sonnenschein weiter, an herrlich blühenden Rapsfeldern vorbei in den Wald. Bald kam die Gruppe an einen idyllischen „Froschteich“ mit einem schönen Rastplatz. Nach einer Pause wanderte man weiter durch den frühlingshaft grünen Wald bis hinab zum Kleebach im Seegrund.
Bei der „Alte steinerne Brücke“ machten wir noch eine kurze Rast, um danach am Kleebach und mehreren Teichen vorbei bis zu den auffälligen zwei Grenzsteinen am Dreiländereck zu gelangen. Hier verließen wir den Wald und wanderten mit Blick auf Cleeberg weiter zu den Weiden mit den Poitou-Eseln. Immer wieder hatten wir weite Ausblicke auf die leuchtenden Rapsfelder. Auf dem letzten Wegstück mussten wir noch einen Aufstieg bewältigen. Dabei kamen wir an dem Gehege mit den Lamas vorbei, bevor wir unseren Startpunkt erreichten.
Im Forsthaus Butzbach trafen sich beide Gruppen und ließen wohlverdient und gutgelaunt bei gutem Essen in gemeinsamer Runde einen schönen Wandertag ausklingen.
Am 29. März trafen sich 22 Wanderer des TK Köppern zu einer 11 km langen Rundwanderung von Dillingen über den Batzenbaum und die Gickelsburg zum Pelagiusplatz und wieder zurück nach Dillingen. An den verschiedenen Stationen wurden Erklärungen abgegeben, diese befinden sich zusammengefasst am Ende als Anhang.
Vom Parkplatz am Ende der Saalburgstraße in Friedrichsdorf ging es ein kurzes Stück entlang des Wehrheimes Weges, von dem wir am Wasserhäuschen in die untere Schneise abbogen. Über einen kleinen Pfad erreichten wir den Wilhelm-Schiebel-Weg, dem wir bis zum gleichnamigen Platz mit Gedenkstein und Eiche folgten. Hier wurde eine erste Verschnaufpause eingelegt. Weiter ging es auf diesem Pfad über den teils abenteuerlichen Wehrheimer Weg unterhalb der Rehköpfe in Richtung Batzenbäumchen.
Mit herrlichem Ausblick ins Köpperner Tal, insbesondere den imposanten Steinbruch des Taunus-Quarzit-Geländes und nach Wehrheim, ging es weiter Richtung Gickelsburg. Danach wurde ein Abstecher zur „Ruine Ziegelrot“ gemacht. Durch den Wall und das Gelände der Gickelsburg wanderten wir entlang des Gickelsburgweges zum Pelagiusplatz. Hier konnten wir trotz des Aprilwetters die Aussicht bis zum Odenwald genießen. In der „Wall-Krause-Sommer“ Hütte“ fand eine längere verdiente Rast statt.
Frisch gestärkt ging es zurück nach Dillingen, zunächst über den Thomasweg und die Seulberg-Obernhainer-Grenzschneise bis zum Abzweig der Brunnenschneise, der wir bis zum Ausgangspunkt unseres Rundweges an der Saalburgstraße folgten.
Kurze Wanderung über 7 km
Die kürzere Wanderung führte zunächst durch das frühlingshaft blühende Kirdorfer-Feld, wo wir mit einer schönen Aussicht auf den Altkönig und den Großen Feldberg empfangen wurden. Diese alte Kulturlandschaft mit seinen Streuobstwiesen wurde in den 1990er Jahren zum Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet erklärt. Die weiten Ausblicke auf den Taunus, Frankfurt, Bad Homburg mit Kirdorf im Vordergrund waren leider durch das wechselhafte Wetter etwas getrübt. Allerdings kam am Rastplatz zum richtigen Zeitpunkt die Sonne hinter einer Wolke hervor.
Weiter ging es am „weltberühmten“ kleinen Wasserfall mit seinen „Kaskaden“ vorbei und durch den abwechslungsreichen Wald auf schönen Pfaden mit leichter Steigung zurück zum Startpunkt.
Im nahegelegenen Café Klatsch trafen sich die Wandergruppen und ließen dort den, Wandertag gemeinsam ausklingen. Es war trotz des launigen Aprilwetters ein gelungener Wandertag mit vielen kulturellen Eindrücken.
Infos und Erläuterungen zu den einzelnen Stationen
Wilhelm-Schiebel-Weg und –Platz: Er wurde wahrscheinlich nach einem Usinger Oberförster benannt.
Batzenbäumchen: Namensgebung dieses Ortes: hier sollen die Marktfrauen auf ihrem Nachhauseweg im Schatten der großen Eiche ihre Einnahmen (Batzen) gezählt haben. Einer weiteren Überlieferung zufolge soll hier einst eine Magd ermordet worden sein und der Dieb bzw. Mörder nicht mehr als einen Batzen erbeutet haben.
Gickelsburg: Auf diesem Berg befindet sich die, der Späthallzeit zugeordnete, keltische Ringwallanlage gleichen Namens. Der Hauptwall ist mit 6-6,5 m Breite und 1,5-2 m Tiefe vollständig im Wald sichtbar. Weitere Wälle sind nur ansatzweise sichtbar, da die Anlage früher als Steinbruch genutzt wurde. Die vom Hauptwall umschlossene Fläche beträgt 16 ha und ist als Bodendenkmal geschützt. An der südwestlichen Seite befindet sich die Fahrborn-Quelle. Von hier wurde die erste hölzerne Wasserleitung nach Dillingen mit Unterstützung des Landgrafen Friedrich V. von Hessen-Homburg gebaut und im November 1827 in Betrieb genommen. Sie ist jetzt verfallen.
Ruine „Ziegelrot“: Diese Ruine ist ein sog. Lost Place, bei dem es sich vermutlich um eine ehemalige verfallene Jagdhütte handelt. Der Name stammt von den dort gefundenen rötlichen Ziegeln.
Pelagiusplatz: Geschichte des Ortes und die Entstehung der Hütte: Unter dem Vorsitz von Friedrich Fraunholz wurde 1861 in Homburg eine Pelagiusgesellschaft gegründet. 1880 soll der Platz der damaligen „Samstags-Gesellschaft“, die sich als „Förderverein für geistigen Fortschritt“ bezeichnete, als Lieblingsplatz gedient haben. Namensgeber dieses Platzes ist ein britisch-irischer Mönch, der von der Kirch als Ketzer bezeichnet wurde, weil er die Erbsünde leugnete und behauptete, dass der Mensch aus sich selbst heraus Heil erlangen könnte. Alljährlich am 1. September wurde dorthin gewandert.
Wall-Krause-Sommer: sind Stifter bzw. Förderer der gleichnamigen Hütte.
Kirdorfer-Feld: Das Kirdorfer-Feld umfasst 160 Hektar und ist eine alte Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen, Feucht- und Trockenwiesen. In den 1960er Jahren verloren die Obstwiesen an Bedeutung, die Grundstücke wurden nicht mehr gepflegt und verwilderten. In den 1990er Jahren erklärte man das Gebiet zum Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet. Die Stadt Bad Homburg ist der größte Grundstückseigentümer und stellte 2004 einen Landschaftsplan für das Gebiet auf und begann mit der Erfassung des Baumbestandes.
Am 1. März trafen sich 22 Wanderer zu einer 10 km langen Tour im Hintertaunus. In Fahrgemeinschaften ging es nach Weilrod-Gemünden.
Bei herrlichem Frühlingswetter wanderte die Gruppe zunächst ein Stück durch offene Landschaft bis zum Waldrand. Nach einem kurzen Stück durch den Wald, gelangten die Wanderer zur „Philippseiche“, wo es in der gleichnamigen Hütte eine erste Pause gab. Der Weg führte weiter durch Wald, Felder und Wiesen. Inmitten von diesen, fand man einen wunderschönen Platz für die Mittagspause. Während die Wanderer sich stärkten, konnten sie die herrliche Aussicht in die Landschaft genießen. Sie hatten auch einen schönen Blick auf das alte Bahnhofsgebäude von Heinzenberg, welches von 1909 bis 1969 in Betrieb war.
Frisch gestärkt wurde dann die zweite Hälfte des Weges in Angriff genommen. Am Rande des kleinen Dörfchens Heinzenberg entlang, erreichte man bald das Weiltal. Nach einer Weile ging es dann ins Laubachtal, um wieder zum Ausgangspunkt in Gemünden zu gelangen.
Im nahegelegenen Weilnau liess die Wandergruppe bei einer Einkehr in die „Mappesmühle“ den schönen Wandertag ausklingen.
Es war ein rundum gelungener Wandertag. Herzlichen Dank an Beate, für die Organisation dieser schönen Tour.
Am Waldhaus haben sich am 01.02.2026 um 10:00 Uhr 18 Wanderinnen und Wanderer, sowie ein Dackel, zu einer Frühwanderung getroffen. Vom Startpunkt aus folgten wir dem Farnbach und dem Erlenbach. Auf dieser Strecke sind die Kanäle für die damaligen Mühlen von Köppern, sowie das Turner-Kriegerdenkmal zu sehen.
Am ehemaligen Wald-Krankenhaus vorbei, mit dem Grabdenkmal von Emil Sioli (Gründer des Krankenhauses), wanderten wir im Wald zum Startpunkt der Friedrichsdorfer Meisenroute. An diesem Weg gibt es einen Dreimärker (Grenzstein), der hier die Nutzungsgrenzen von Köppern, Burgholzhausen und Nieder-Erlenbach anzeigt. Bernd Jäger erklärte uns: die weiter entfernten Orte Burgholzhausen und Nieder-Erlenbach benötigten Holz und sind ohne eigenen ausreichenden Wald. Deswegen wurden ihnen hier Nutzungsgebiete zugeteilt.
Auf der Meisenroute werden auf 10 Tafeln die Meisenarten, sowie weitere Informationen der Waldfunktionen dargestellt. Am Bornberg entlang folgten wir dieser Route bis zur Tafel 7, dort wendeten wir uns in Richtung Köppern. Nachdem wir an den Wiesen und dem Bahndamm entlang gegangen sind, liefen wir über einen Fußweg zwischen den Häusern Richtung Abenteuerspielplatz weiter. Von dort aus ging es am Farnbach zurück zum Waldhaus.
Nach der ca. 6 km langen Strecke, wurden wir im Wanderheim vom Hüttendienst und weiteren Gästen, zum traditionellen Suppenessen (Gulasch- und Gemüsesuppe) erwartet. Als Nachtisch gab es Kaffee und Gebäck. Mit dem gemeinschaftlichen, gemütlichen Zusammensein fand ein schöner Wandertag seinen Abschluss.
Herzlichen Dank an die Wanderführung Helga Linke und die Organisatoren und fleißigen Helfer im Wanderheim.
Am 09.11.2025 trafen sich um 09:00 Uhr in Köppern 3 Wanderfreunde. Es wurde eine Fahrgemeinschaft gebildet und im Nebel zum Wanderparkplatz Cleebaum bei Cleeberg/Langgöns gefahren, kurz vor dem Parkplatz wurden wir von den Alpakas begrüßt.
Von hier starteten wir ca. um 09:45 Uhr noch im Nebel die Rundwanderung. Bei der ersten Runde ca. 2 km um den Cleeberg war im Wald vom Nebel fast nichts mehr zu spüren. Der feuchte Wald mit den bunten Blättern, das Rascheln des Laubes beim Gehen sowie die Ruhe bildete eine gelassene Stimmung.
Weiter führte die Tour am Waldrand entlang zum Waldhaus, dort ist der Sport- und Festplatz von Cleeberg, hinter dem Haus gibt es einen Grillplatz. Da der Nebel sich gelichtet hat und es weitestgehend trocken war, wurde das Picknick an dem Waldteich mit 2 Tischen und 4 Bänken eingenommen. Von dort ging es den Kümmelberg bergab an den Kleebach, diesem folgten wir an mehreren Grenzsteinen und Schafen vorbei zum alten Forsthaus, dort konnten wir Poitou-Esel bestaunen.
Auf dem Weg zum Parkplatz blinzelte die Sonne durch die Wolken. Mit der Heimfahrt ging eine herbstlich gestimmte Wanderung zu Ende.
Es war wohl ein letzter Sommertag, als sich 21 Wandersleute am 07.09.2025 auf den Weg zu einer Wanderung im Taunus machten. Der Taunusklub Köppern e.V. hatte dazu eingeladen.
Gestartet wurde an der „Hohe Mark. Der Weg führte zunächst entlang einem Teilstück des keltischen Oppidums und leicht ansteigend zum Goldgrubenfelsen. Hier hatte man einen weiten Blick (trotz Dunst) über Frankfurt und die Mainebene bis zum Odenwald, dem Spessart und dem Vogelsberg.
Unsere Wanderführerin Heidrun erzählte hier viel Interessantes zu dem Goldgrubenfelsen und die Geschichte zu dem dort stehenden Obelisken, der den „Adelheidsweg“ markierte. Adelheid war die Gemahlin des englischen Königs Wilhelm IV und die Schwägerin der Landgräfin Elisabeth von Hessen-Homburg, die hier den Adelheidsweg anlegen ließ. Die verwitterte Inschrift auf dem Obelisk lässt noch einen Kranz mit dem Namen erkennen und darüber eine Krone erahnen.
Auf dem Viermärkerweg wurde weiter gewandert zum Lindenberg. Unterwegs konnte man immer wieder den Herzberg in der Nähe sehen und auch mal den Feldberg. Weit hinten im Dunst war sogar die Rhön mit der Wasserkuppe zu erkennen. An einem stillen verwunschenen Platz auf dem Lindenberg gab es eine gemütliche Rast.
Weiter ging es durch den Wald, immer wieder über Ringwälle aus keltischen Zeiten. Bergab führten uns naturnahe Wege durch den teilweise mystisch wirkenden Wald zum Landgrafenberg. Hier war die Mittagsrast eingeplant.
Gut gestärkt wurde das letzte Stück der Tour entlang des Baches „Kaltes Wasser“ in Angriff genommen. Unterwegs lud ein natürlicher Kletterbaum zu einem Kletterversuch ein. Beim Forellengut durchquerten alle den Bach, und von dort war es nicht mehr weit bis zur „Hohe-Mark“.
Hier ließen die Wandersleute im Restaurant „Das Waldtraut“ den schönen Wandertag ausklingen. Herzlichen Dank an Heidrun Nitz, die diese Tour ausgesucht hatte und mit interessanten Geschichten und Erklärungen begleitete.
Am 24. August 2025 fand die traditionelle Gemeinschaftswanderung der Wanderfreunde des Taunusklub Kelkheim-Münster und des Taunusklub Köppern gemeinsam mit dem Rhein-Taunusklub Wiesbaden statt. In diesem Jahr hatte der Taunusklub Kelkheim zur Tour eingeladen, die von Herrn Bienert bestens vorbereitet und geführt wurde.
Historische Einblicke in Münster Die Wanderung begann am Alten Rathaus in Kelkheim-Münster, einem geschichtsträchtigen Gebäude, das heute ein Restaurant und Vereinsheim beherbergt. Herr Bienert erläuterte, dass das Haus im Laufe der Jahrhunderte viele Funktionen erfüllte: Es war Rathaus, Schule und sogar ein Ort mit Arrestzelle, in die der Dorfpolizist einst Landstreicher oder Randalierer einsperrte.
Von der Klosterkirche zur Familie von Gagern Weiter ging es zur Pfarrkirche des Klosters St. Franziskus, bevor die Gruppe den Weg nach Hornau einschlug. Dort besichtigten die Wanderer den Friedhof mit der Grabstätte der Freiherren von Gagern. Besonders Heinrich Freiherr von Gagern, Präsident der ersten deutschen Nationalversammlung 1848, stand im Mittelpunkt der Erläuterungen.
Natur, Geschichte und idyllische Plätze Die Wanderung führte anschließend zur Gagern-Höhle, auch bekannt als Fritzens Ruhe, und weiter durch die malerische Landschaft bis zum Braubachweiher. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Rettershofs: die liebevoll sanierten Gebäude und die zahlreichen heiteren wie lehrreichen Sprüche sorgten für Bewunderung und Schmunzeln gleichermaßen.
Ein gelungener Ausklang Nach einer wohlverdienten Pause machte sich die Gruppe auf den Rückweg über Fischbach, vorbei an Wiesen und Feldern, zurück nach Kelkheim-Münster. Nach rund 15 Kilometern Wanderung ließen die Teilnehmer den erlebnisreichen Tag im Restaurant „Bei Marko“ gemütlich ausklingen.
Alle waren sich einig: Es war ein rundum gelungener Wandertag mit interessanten geschichtlichen Einblicken, herrlichen Naturerlebnissen und guter Gesellschaft. Ein besonderer Dank gilt Herrn Bienert für die kenntnisreiche Führung und die sorgfältige Vorbereitung der Tour.