Nachbericht „Rund um Rockenberg“ 12.09.2026

Bei trockenem Wetter und leicht bewölktem Himmel traf man sich am Forum Köppern zur Wanderung „Rund um Rockenberg“. In Fahrgemeinschaften fuhren wir zunächst zum Parkplatz Wettertalhalle in Rockenberg, dem Ausgangspunkt der Tour.

Von dort ging es durch den Ort und über eine steile Treppe zum Naturschutzgebiet (NSG) Rockenberger Hölle (seit 1994). Hier baute man früher Sand ab.Auf schmalen Pfaden wurde das Hochplateau mit seinen Senken und Felsenhöhlen erkundet. Nach einem Abstieg wanderten wir zu dem Teich, der die Heimat von Sumpfschildkröten ist und bewunderten die Sandsteinwand (Teil der Hölle) dahinter. Weiter führte uns der Weg leicht bergan an Feldern und Wiesen entlang. Auf einem abgeernteten Feld erblickten wir 3 Rehe.
Nachdem wir die Straße überquert hatten, liefen wir zum Münzenberger Galgen. Die letzte vollzogene Hinrichtung war im Mai 1742. Hier machten wir auf dem Picknickplatz eine Pause.

Danach wanderten wir am Aussiedlerhof vorbei zu dem Oppershofener Verbotsstein. Diesen Stein ließ General Dreyfus aufstellen, um das Durchtreiben von Vieh sowie das Reiten, bei einer empfindlichen Strafe, auf dem ehemaligen „Judenpfad“ zu verbieten. Vom Verbotsstein ging es zum Waldrand und ein Stück diesem folgend bergab. An weiteren Wiesen entlang liefen wir bis zu einer Bank vor dem Kreuz, das den Dorfrand markiert. Dort gönnten wir uns eine kurze Trinkpause.

Die letzte Etappe führte durchs Dorf von Rockenberg und ein kleines Stück an der Hauptstraße entlang zu der Gaststätte „Rotes Haus“. Dies ist der ehemalige Amts- und Verwaltungssitz der kurmainzischen Kellerei in der Burg von Rockenberg. Im Garten der Gaststätte ließen wir den schönen Wandertag bei einer gemeinsamen Einkehr und gutem Essen ausklingen.

Besonderen Dank gilt Helga Linke, die diese schöne Wanderung kurzfristig für eine ausgefallene Tour angeboten hatte.

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Nachbericht Heilwald Bad Nauheim 26.08.2026

Am 26.08. trafen sich 10 Wanderer zu einer Wanderung im Bad Nauheimer „Heilwald“. Es wurden Fahrgemeinschaften gebildet. Vom Parkplatz aus ging es direkt in den Kurpark. Von dort aus war es nicht weit bis zum Eingang des Heilwaldes. Hier bekamen die Teilnehmer durch Karoline Siebrecht interessante Informationen zum Thema „Heilwald“ und zur Gestaltung der Wanderung unter dem Motto „Den Wald mit allen Sinnen erleben “.

Zunächst wanderte man entlang der sogenannten Skiwiese. Recht bald danach legte die Gruppe die erste Pause ein, um verschiedene Gerüche des Waldes wahrzunehmen. Kurz darauf erreichte man einen Mammutbaum. Auch hierzu gab es wieder interessante Informationen, und Gelegenheit den Baum ausgiebig zu bestaunen.

Das nächste Ziel war die Wildbrandt-Hütte. Hierbei handelt es sich um eine der vielen historischen Hütten im Bad Nauheimer Stadtwald. Da man dort eine wunderbare Aussicht hat, drehte sich hier alles ums Sehen. Sogar kleine Fernrohre hatte Karoline mitgebracht. Das nächste Highlight war das Waldbadezimmer, wo man sich auf Liegen, Hängematten oder in der hölzernen Waldbadewanne entspannen konnte. Bei zwei weiteren Pausen ging es noch ums Hören und Fühlen. Auch ein Barfußpfad war noch zu beschreiten.

Durch den Kurpark lief die Gruppe schließlich zum „Schweizer Milchhäuschen “ Dort ließ man den schönen Tag bei einem leckeren Mittagessen ausklingen. Es war ein rundum gelungener Ausflug mit vielen neuen Erfahrungen und Wahrnehmungen. Herzlichen Dank an Karoline Siebrecht für diesen wunderbaren besonderen Wandertag.

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Nachbericht Atzelbergturm 22.08.2026

Am 22.08.2026 trafen sich 13 Wanderer zu einer Tour zum Atzelberturm. In Fahrgemeinschaften fuhr man nach Ruppertshain im Taunus. Dort angekommen ging es zunächst ein kleines Stück durch den Ort, um in den Wald zu gelangen. Schon blad danach erreichte man den „Hohlen Stein“. Hierbei handelt es sich um einen großen Felsen, in dessen Öffnung sich im Dreißigjährigen Krieg Menschen versteckt haben sollen. Nach dessen Besichtigung wanderte man weiter zum nächsten Highlight, dem „Eppo Blick“, einem Aussichtsfelsen auf dem Rossert.

Nachdem sich alle von dem teilweise recht steilen Anstieg erholt hatten, wanderte die Gruppe zunächst bergab durch den Wald und an Eppenhain vorbei. Nach einem moderaten Anstieg erreichte die Gruppe den Atzelbergturm. Hier gab es eine längere Pause, um sich zu stärken. Wer wollte konnte den Turm besteigen und die herrliche Fernsicht genießen.

Die nächste Etappe ging durch einen lieblichen Wald hinunter ins idyllische Silberbachtal. Nun führte der Weg eine Weile gemütlich am Bach entlang. Nach dessen Überquerung stieg man auf schmalen Pfaden wieder bergauf in Richtung Ruppertshain. Unterwegs gab es noch einen Lost Place mitten im Wald zu bestaunen. Hierbei handelte es sich um die Überreste des alten Eppenhainer Schwimmbades aus dem Jahre 1930.

Wieder am Ausgangspunkt angekommen, ließ man den Wandertag mit einer Einkehr im aussichtsreichen Restaurant „Merlin am Zauberberg“ ausklingen. Es war ein rundum gelungener Tag. Danke an Beate für die Vorbereitung dieser schönen Wanderung.

Nachbericht Wiesbaden 09.08.2026

Am 9.8.2026 trafen sich 9 Wanderer vom TK Köppern, um zur alljährlichen Gemeinschaftstour mit dem Rhein Taunus Klub Wiesbaden und dem TK Kelkheim-Münster zu wandern.

Der Treffpunkt war die Talstation der Nerobergbahn in Wiesbaden. Die Leitung der Tour übernahm dieses Jahr der Rhein Taunus Klub. Auf Einladung des Rhein Taunus Klubs fuhr man gemeinsam mit der historischen Nerobergbahn von 1888 hinauf auf den Neroberg. Hierbei handelt es sich um eine Wasserlast- und Zahnstangen- Standseilbahn. Sie ist die letzte verbliebene Bergbahn dieses Typs in Deutschland und somit ein Kulturdenkmal.
Oben angekommen konnte die Gruppe die herrliche Aussicht genießen.

Als nächstes ging es hoch über den Dächern von Wiesbaden zur Russisch-Orthodoxen Kirche. Herzog Adolf von Nassau ließ die Kirche 1847 als Grabeskirche für seine verstorbene Frau, Herzogin Elisabeth von Nassau, erbauen. Sie war die Tochter eines russischen Großfürsten. An einem russischen Friedhof vorbei wanderte man schließlich eine längere Zeit durch den Wald. Danach lief die Gruppe durch die wunderschöne Wiesenlandschaft des Naturschutzgebietes „ Rabengrund“.

Das nächstes Highlight war die „Leichtweißhöhle“. Bei einer Führung erfuhren die interessierten Zuhörer die wahre Geschichte des vermeintlichen Räubers Heinrich Anton Leichtweiß. Nun war es nicht mehr weit zum Cafe Leichtweiß, um dort den schönen Wandertag ausklingen zu lassen. Vielen Dank an Werner Macke vom Rhein Taunus Klub für die schöne und informative Wanderung.

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Nachbericht „Rund um den Hausberg“ 26.07.2026

Bei herrlichem Wanderwetter trafen sich 12 Wanderer am Forum Köppern zur Wanderung „Rund um den Hausberg“. In Fahrgemeinschaften ging es zunächst zum Forsthaus Butzbach, dem Ausgangspunkt der Tour.

Von dort führte der Weg zunächst durch den Wald entlang des Limes bis nach Hausen. Im Ort konnten die Teilnehmer das alte Backhaus, die ehemalige Schule und die Kirche besichtigen. Anschließend ging es wieder in den Wald, wo der Limes den weiteren Weg bestimmte.

Ein besonderes Ziel war das römische Kastell Hunnenkirchhof, an dem eine gemütliche Pause eingelegt wurde. Danach wanderte man über die Wiesen oberhalb von Hoch-Weisel. Bei klarem Wetter boten sich herrliche Ausblicke über die Wetterau, den Vogelsberg und den Taunus bis zum Steinkopf. Weiter ging es zum Grillplatz und anschließend auf dem Keltenweg über den Brülerberg hinauf zum Hausberg. Dort beeindruckten die keltischen Wallanlagen sowie der Hausbergturm, von dem sich nochmals schöne Ausblicke boten.

Die letzte Etappe führte zurück zum Forsthaus Butzbach. Entlang der gesamten Strecke sorgten zahlreiche Informationstafeln für interessante Einblicke in die Geschichte und Natur der Region.

Den gelungenen Wandertag ließen die Teilnehmer schließlich bei Speis und Trank im Forsthaus Butzbach in geselliger Runde ausklingen. Alle waren sich einig: es war eine rundum gelungene abwechslungsreiche Wanderung mit vielen schönen Eindrücken und interessanten Erklärungen und Infos von Helga.

Herzlichen Dank an Helga für diesen schönen Wandertag.

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Nachbericht Büdingen 05.07.2026

Zwei Wanderungen des TK Köppern am 5. Juli 2026

In Fahrgemeinschaften ging es nach Büdingen zum Ausgangspunkt beider Touren, dem „Wilden Stein“. Die B-Gruppe (8,5 km) stieg hier zunächst auf die Aussichtsplattform und genoss den herrlichen Blick auf Büdingen und die weite Landschaft. Im Anschluss ging es moderat bergauf weiter durch schönen Wald. Immer wieder konnte man in die Landschaft schauen und in der Ferne die Ronneburg sehen.

Dann ging es hinab zu einem Teich, der voller Seerosen war. Ein herrlicher Anblick, den alle bei einer längeren Pause genießen konnten. Gemütlich wanderte man weiter zum Thiergartenweiher. Er wurde von den Fürsten zu Ysenburg-Büdingen angelegt, um unter anderem die Bevölkerung mit Fisch zu versorgen. Ab 1935 hat das Gelände als Standortübungsplatz der Wehrmacht gedient; nach dem zweiten Weltkrieg nutzten es die Amerikaner. Seit 2007 gehört dieses Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und dient als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme für Bauprojekte, d.h. dass Eingriffe in Natur und Landschaft ausgeglichen werden. Die Wanderer genossen den schönen Blick auf den Weiher und konnten u.a. Reiher, Kanadagänse, Libellen, Schmetterlinge beobachten.


Nach einem kurzem Aufstieg durch den Wald ging es zurück zum „Wilden Stein“. Von dort fuhren wir mit den Autos hinab nach Büdingen, um dort die Altstadt und das 50er Jahre Museum zu besuchen. Im Café Hexenstübchen kehrten wir zur Schlussrast ein.

Die Teilnehmer der A-Gruppe (ca. 18 km) wanderten zunächst am Waldrand entlang und konnten ebenfalls den herrlichen Weitblick über Büdingen bis weit hin zur Ronneburg genießen. Bergab ging es durch schattigen Wald zum Thiergartenweiher. Nach einer kurzen Erläuterung zu der Entstehung dieses künstlich angelegten Teiches wurde die Wanderung fortgesetzt zum „Seerosenteich“.

Im Wald finden sich immer noch Spuren alter gesprengter Bunkeranlagen, die zu einer seinerzeit geplanten Verteidigungslinie, der „Main-Tauber-Linie“, gehörten. Vorbei am Geisweiher gelangten wir zu den Fürstengräbern der Ysenburger. Bestattet sind dort Fürst Otto Friedrich zu Ysenburg und Büdingen und vier seiner Familienmitglieder in einem alleenartig angelegten Eichenwald. Besonders erwähnenswert ist die hinter dem großen Sandsteinkreuz wachsende Traubeneiche, die mit einem Stammumfang von 7,50 m als Naturdenkmal gilt (es soll die dickste ihrer Art in Deutschland sein).

Ein kurzer Abstecher zum stillgelegten Rinderbügener Basaltsteinbruch ließ uns über die Größe des brachliegenden Areals staunen. Vorbei an einem schön gestalteten Wegweiser, der „Eisernen Hand“, ging es über teils verschlungene Pfade durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt, dem „Wilden Stein“. Dort genossen wir zum Abschluss den Blick in die Ferne. Der „Wilde Stein“ ist ein aus Säulenbasalt bestehendes Geotop, das als Nebenschlot des Vogelsbergvulkans entstanden ist.

Wohl verdient ging es mit den Autos hinunter in die Stadt, wo wir gemeinsam mit der B-Gruppe unsere wunderschönen Wanderungen ausklingen ließen.

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Nachbericht Bienenweg 10.05.2026

Am Sonntag den 10. Mai trafen sich 15 Teilnehmer des Taunusklubs zu einer besonderen naturkundlichen Wanderung mit dem NABU Rosbach-Rodheim. Gestartet wurde im Köpperner Industriegebiet.

Zunächst führte der Weg durch den Vorderwald hinüber ins Rodheimer-Feld. Dort begrüßte uns der erste Vorsitzende vom NABU Rosbach Herr Ober mit seiner Frau (NABU-Naturführerin). Es gab eine Einführung zu dem Thema „das Bienenwesen“ und vielen weiteren Insekten und Kleintieren. Ansprechende Infotafeln ergänzten die sehr interessanten Erklärungen.

Wir wanderten an herrlichen Blumenwiesen und den frischen grünen Kornfeldern vorbei bis zum ersten Bienenbaum. Dieser war noch nicht bewohnt, und so konnten wir in das Innere schauen. Herr Ober erklärte genau, warum solche Lebensräume geschaffen werden und wie die Bienen dort leben.

Weiter liefen wir durch den Wald zu einem zweiten Bienenbaum. Dieser war seit dem 17. April von einem Bienenvolk bewohnt. Vorsichtig wurde eine Klappe von Herrn Ober geöffnet, und wir waren beeindruckt, was die Bienen in der kurzen Zeit schon geschaffen hatten. Deutlich konnten wir die frischen, noch weißen Waben erkennen, in denen die Brut aufgezogen wird. Im oberen Teil des Baumstammes wird der Honig eingelagert. Am Flugloch auf der gegenüber liegenden Seite herrschte reger Flugbetrieb.

Dies war eine sehr informative, lehrreiche und überaus interessante Führung. Zum Abschluss wurden die Teilnehmer noch zu einem Umtrunk mit selbst gemachten Apfelsaft auf das NABU Gelände eingeladen. Hier gab es noch viele Fragen und anschauliche Erklärungen. Zuletzt sahen wir eine Eidechsenburg und ein Sandarium. Es gibt 580 Wildbienenarten, die in so einem „Sandhaufen“ alleine leben, ohne einem Volk anzugehören.

Es ist erstaunlich, was die Natur alles bietet. Leider ignoriert der Mensch das viel zu oft. Die Teilnehmer haben sehr viel Unbekanntes erfahren. Wie wir später erfahren haben, ist am Nachmittag in den noch unbewohnten Bienenbaum mit Unterstützung der Helfer vom NABU ein neues Bienenvolk eingezogen. Dem Ehepaar Yvonne und Peter Ober sei recht herzlich gedankt für die wunderbare  Führung über den Bienenweg. Gerne kommen wir zu einem anderen Thema wieder.

Der Rückweg führte die Gruppe wieder durch den Vorderwald zur Schlussrast ins Eiscafé an der Köpperner Straße. Hier konnte man bei leckerem Eis oder Pizza den herrlichen Wandertag ausklingen lassen. Wir danken besonders Heidrun Nitz, die alles so gut organisiert und vorbereitet hatte.

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Nachbericht Klimaweg 29.04.2026

Am Mittwoch, den 29.04.2026 trafen sich 13 Wandersleute um zum Parkplatz im Bizzenbachtal bei Wehrheim zu fahren. Da beginnt der „Wehrheim Klima Erlebnis Pfad“.
Dort wurden wir erwartet von Herr Martin Ringwald, Umweltberater der Stadt Wehrheim und Initiator dieses Pfades. Er führte uns in die Geschichte, das Konzept und die Vision des Pfades ein.

Es sollte ein lehrreiches Konzept sein und mehrere Sinne ansprechen. Nachdem die Förderung des hessischen Umweltamtes und der Stadt Wehrheim zugesagt waren, konnte die Umsetzung beginnen. Die Einweihung war Mitte 2024. Der Pfad folgte den vorhandenen Wegen.

Herr Ringwald stellte die Themen vor und schaffte mit seinen Erklärungen die Basis für das Verständnis der dargestellten Bereiche auf den 17 Tafeln und 9 interaktiven Bereichen. Durch QR-Codes auf den Tafeln konnte man sich weitere Infos holen. Nachdem Herr Ringwald sich zu anderen Pflichten verabschiedet hatte, startete die Gruppe neugierig dem Wanderzeichen „Siebenschläfer“ folgend zu dieser etwas anderen Wanderung. Interessiert wurden die sachkundigen und anschaulichen Tafeln studiert.

Der Weg führte zunächst am Gelände des Geflügelvereins Wehrheim und Streuobstwiesen vorbei zur nächsten Station. Dabei konnte die Wandergruppe die herrliche Aussicht bis zum Feldberg genießen. Jede Station enthält Erklärungen und Definitionen zu den verschiedenen Einflüssen auf das Klima.

Bei Station 9, „dem Klimaklassenzimmer“, legten wir eine größere Trink- und Imbisspause ein, um die vielen bisherigen Informationen miteinander zu analysieren und zu verarbeiten.
Danach liefen wir am Schafhof und ein Stück am Zaun des Muni-Lagers entlang zu einer weiteren Station. Nun führte der Weg durch den Wald und an der Station Nr. 17 kamen wir durch den Wald wieder zur Station 4 und, immer noch die schöne Landschaft genießend, zurück zum Startpunkt. Es war ein sehr interessanter Weg.

An den einzelnen Stationen wurden verschiedene Fragen und Punkte diskutiert, so dass die 3 Stunden und die 6 km der Wanderung schnell vergingen. Im Restaurant „Zum Bizzenbachtal“ beendeten wir den Wandertag bei gutem Essen und Getränken. Wir stellten fest, dass wir mit Informationen und 6 km einen schönen und ergiebigen Wandertag hatten. Die Wanderführerinnen Helga Linke und Conny Hoen bedanken sich bei der Wandergruppe für ihr Interesse an der etwas anderen Art einer Wanderung.

Wer noch mehr Informationen über die Stationen und den Weg im Allgemeinen haben möchte, findet unter den angegebenen Links weitere Details.

Für Erwachsene
Für Kinder

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Nachbericht „Historische Grenzsteine der Gemarkung Köppern“ 26.04.2026

14 interessierte Grenzgänger fanden sich am 26.04.2026 ein, um eine vergangene Tradition wieder aufleben zu lassen. Leider standen weder ein Amtsrat, noch der Schultheis, oder die Feldgeschworenen zur Verfügung. Dafür begleitete uns ein Vertreter der Neuzeit, der Grenzsteinobmann Dr. Brunk.

Das Gremium inspizierte eine erkleckliche Anzahl historischer Köpperner Grenzsteine auf dem südwestlichen Abschnitt der Gemarkungsgrenze. Vor 200 Jahren standen auf dem Inspektionsbereich noch 57 Steine, von denen die Exkursionsteilnehmer immerhin noch 45 Stück begutachten konnten. Bei einigen Grenzsteinen, die zunächst von manchen Teilnehmern als mögliche Fälschung eingeschätzt wurden, stellte sich aber eine legitime Änderung der hoheitlichen Kennung heraus. Historiker sprechen von der „Abschlagkante“.

Weitere Themen waren die Aufteilung des Markwaldes und die Besitzverhältnisse. Ebenso wurde geklärt, dass Köppern nicht nur Teil der Rodheim-Köpperner Mark war, sondern auch Markgenosse in der Seulberg-Erlenbacher Mark. Wir erfuhren warum das 1804 gegründete Dillingen bereits 1802/03 Waldzuteilung und Grenzsteine erhielt.

Der Weg führte vom Bornberg aus entlang der Grenzschneise bis zum Limes, vorbei an den Waldgemarkungen von Dillingen, Nieder Erlenbach, Petterweil und Friedrichsdorf. Nach dem Aufstieg zu Säunickels Kleiderschrank war eine kleine Pause nötig. Der letzte Teil der Inspektionsrunde verlief entlang der alten nassauischen Landesgrenze zum Bahnhof „Saalburg“ an der Lochmühle. Kurz vor der Mittagsstation gab es noch einen Abstecher zum Biotop des Lochmühlenbibers. Dessen architektonische Leistung wurde am beachtlichen Staudamm bestaunt.

Im Restaurant Hellas Makedonia füllten wir schließlich unsere Energietanks wieder auf. Ein Teil der Exkursionsteilnehmer fuhr dann mit dem Zug, bzw. dem Auto zurück nach Köppern, während die Unermüdlichen die restlichen 5 km über den Lochmühlenweg und den Schmuggelpfad zu Fuß nach Köppern zurücklegten.

Wir danken Bernd Jäger für diese interessante Tour und freuen uns schon jetzt auf den zweiten Teil der Exkursion.

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Nachbericht Cleeberg 19.04.2026

Am Sonntag, den 19. April, hatte der Taunusklub Köppern zu zwei Rundwanderungen eingeladen. Vom Forum Köppern ging es in Fahrgemeinschaften zum Ausgangspunkt der Wanderungen, dem „Wanderparkplatz Cleebaum“ in Cleeberg. Hier starteten 14 Wanderinnen und Wanderer und liefen zunächst gemeinsam am Waldrand entlang bergab, bis sich die Wege nach ca. 800 m trennten.

Lange Wanderung ca. 13 km lang:
Diese Tour führte an den 3 Angelteichen und dem alten Ebersgönser Stauwerk vorbei entlang des Kleebachs und querte die Landstraße nach Oberkleen. Weiter ging es durchs Brombachtal und im Wald den Essgrundbach entlang an weiteren Fischteichen vorbei über den Panoramaweg zum Schorn. Dort konnten wir die Heckrinder (Rückzüchtung Auerochsen) bestaunen und vom Aussichtspunkt „Schornstein“ den Blick in die Ferne genießen. Dies ist kein Rauchabzug, sondern ein mit einer Metallplatte versehener Stein, der mit Richtungspfeilen auf die sichtbaren Berge (Dünsberg, Vogelsberg) und Orte (Gießen, Langgöns) hinweist.

Nach kurzer Rast wanderten wir entlang weiterer schöner Wiesenflächen und Pferdekoppeln bergab ins obere Kleebachtal und über den Seegrundweg zum Übergang „Alte steinerne Brücke“, der ein Teil einer ehemalige Haupthandelsstraße von Marburg nach Frankfurt war. Hier treffen die Wege der beiden Touren wieder aufeinander.

Weiter ging es mit Blick auf zahlreiche Fischteiche durch einen schönen Wald mit altem Baumbestand, der teilweise tunnelartig den Weg säumte. Am alten Dreiländereck befinden sich 2 Grenzsteine des ehemaligen Königreichs Preußen und der Großherzogtümer Hessen und Nassau. Von hier aus hatten wir einen schönen Blick auf Cleeberg und die Burg. Vorbei am Forsthaus und am Gatter der Poitou-Esel wartete die letzte Herausforderung bergauf zum Gehege der „stolzen“ Lamas und zurück zum Parkplatz auf uns.

Kurze Wanderung ca. 8 km lang:
Die kürzere Tour führte am Rande des Kümmelberges leicht bergauf zum Sport- und Festplatz Cleeberg. Hier fanden wir Schutz vor einem heftigen Regenschauer unter dem Dach der Festhalle. Danach ging es im Sonnenschein weiter, an herrlich blühenden Rapsfeldern vorbei in den Wald. Bald kam die Gruppe an einen idyllischen „Froschteich“ mit einem schönen Rastplatz. Nach einer Pause wanderte man weiter durch den frühlingshaft grünen Wald bis hinab zum Kleebach im Seegrund.

Bei der „Alte steinerne Brücke“ machten wir noch eine kurze Rast, um danach am Kleebach und mehreren Teichen vorbei bis zu den auffälligen zwei Grenzsteinen am Dreiländereck zu gelangen. Hier verließen wir den Wald und wanderten mit Blick auf Cleeberg weiter zu den Weiden mit den Poitou-Eseln. Immer wieder hatten wir weite Ausblicke auf die leuchtenden Rapsfelder. Auf dem letzten Wegstück mussten wir noch einen Aufstieg bewältigen. Dabei kamen wir an dem Gehege mit den Lamas vorbei, bevor wir unseren Startpunkt erreichten.

Im Forsthaus Butzbach trafen sich beide Gruppen und ließen wohlverdient und gutgelaunt bei gutem Essen in gemeinsamer Runde einen schönen Wandertag ausklingen.

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