Nachbericht der TK Wanderungen 29. März 2026

Lange Wanderung über 11 km

Am 29. März trafen sich 22 Wanderer des TK Köppern zu einer 11 km langen Rundwanderung von Dillingen über den Batzenbaum und die Gickelsburg zum Pelagiusplatz und wieder zurück nach Dillingen. An den verschiedenen Stationen wurden Erklärungen abgegeben, diese befinden sich zusammengefasst am Ende als Anhang.

Vom Parkplatz am Ende der Saalburgstraße in Friedrichsdorf ging es ein kurzes Stück entlang des Wehrheimes Weges, von dem wir am Wasserhäuschen in die untere Schneise abbogen. Über einen kleinen Pfad erreichten wir den Wilhelm-Schiebel-Weg, dem wir bis zum gleichnamigen Platz mit Gedenkstein und Eiche folgten. Hier wurde eine erste Verschnaufpause eingelegt. Weiter ging es auf diesem Pfad über den teils abenteuerlichen Wehrheimer Weg unterhalb der Rehköpfe in Richtung Batzenbäumchen.

Mit herrlichem Ausblick ins Köpperner Tal, insbesondere den imposanten Steinbruch des Taunus-Quarzit-Geländes und nach Wehrheim, ging es weiter Richtung Gickelsburg.
Danach wurde ein Abstecher zur „Ruine Ziegelrot“ gemacht. Durch den Wall und das Gelände der Gickelsburg wanderten wir entlang des Gickelsburgweges zum Pelagiusplatz. Hier konnten wir trotz des Aprilwetters die Aussicht bis zum Odenwald genießen. In der „Wall-Krause-Sommer“ Hütte“ fand eine längere verdiente Rast statt.

Frisch gestärkt ging es zurück nach Dillingen, zunächst über den Thomasweg und die Seulberg-Obernhainer-Grenzschneise bis zum Abzweig der Brunnenschneise, der wir bis zum Ausgangspunkt unseres Rundweges an der Saalburgstraße folgten.

Kurze Wanderung über 7 km

Die kürzere Wanderung führte zunächst durch das frühlingshaft blühende Kirdorfer-Feld, wo wir mit einer schönen Aussicht auf den Altkönig und den Großen Feldberg empfangen wurden. Diese alte Kulturlandschaft mit seinen Streuobstwiesen wurde in den 1990er Jahren zum Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet erklärt. Die weiten Ausblicke auf den Taunus, Frankfurt, Bad Homburg mit Kirdorf im Vordergrund waren leider durch das wechselhafte Wetter etwas getrübt. Allerdings kam am Rastplatz zum richtigen Zeitpunkt die Sonne hinter einer Wolke hervor.

Weiter ging es am „weltberühmten“ kleinen Wasserfall mit seinen „Kaskaden“ vorbei und durch den abwechslungsreichen Wald auf schönen Pfaden mit leichter Steigung zurück zum Startpunkt.

Im nahegelegenen Café Klatsch trafen sich die Wandergruppen und ließen dort den, Wandertag gemeinsam ausklingen. Es war trotz des launigen Aprilwetters ein gelungener Wandertag mit vielen kulturellen Eindrücken.

Infos und Erläuterungen zu den einzelnen Stationen

Wilhelm-Schiebel-Weg und –Platz:
Er wurde wahrscheinlich nach einem Usinger Oberförster benannt.

Batzenbäumchen:
Namensgebung dieses Ortes: hier sollen die Marktfrauen auf ihrem Nachhauseweg im Schatten der großen Eiche ihre Einnahmen (Batzen) gezählt haben. Einer weiteren Überlieferung zufolge soll hier einst eine Magd ermordet worden sein und der Dieb bzw. Mörder nicht mehr als einen Batzen erbeutet haben.

Gickelsburg:
Auf diesem Berg befindet sich die, der Späthallzeit zugeordnete, keltische Ringwallanlage gleichen Namens. Der Hauptwall ist mit 6-6,5 m Breite und 1,5-2 m Tiefe vollständig im Wald sichtbar. Weitere Wälle sind nur ansatzweise sichtbar, da die Anlage früher als Steinbruch genutzt wurde. Die vom Hauptwall umschlossene Fläche beträgt 16 ha und ist als Bodendenkmal geschützt. An der südwestlichen Seite befindet sich die Fahrborn-Quelle. Von hier wurde die erste hölzerne Wasserleitung nach Dillingen mit Unterstützung des Landgrafen Friedrich V. von Hessen-Homburg gebaut und im November 1827 in Betrieb genommen. Sie ist jetzt verfallen.

Ruine „Ziegelrot“:
Diese Ruine ist ein sog. Lost Place, bei dem es sich vermutlich um eine ehemalige verfallene Jagdhütte handelt. Der Name stammt von den dort gefundenen rötlichen Ziegeln.

Pelagiusplatz:
Geschichte des Ortes und die Entstehung der Hütte: Unter dem Vorsitz von Friedrich Fraunholz wurde 1861 in Homburg eine Pelagiusgesellschaft gegründet. 1880 soll der Platz der damaligen „Samstags-Gesellschaft“, die sich als „Förderverein für geistigen Fortschritt“ bezeichnete, als Lieblingsplatz gedient haben. Namensgeber dieses Platzes ist ein britisch-irischer Mönch, der von der Kirch als Ketzer bezeichnet wurde, weil er die Erbsünde leugnete und behauptete, dass der Mensch aus sich selbst heraus Heil erlangen könnte. Alljährlich am 1. September wurde dorthin gewandert.

Wall-Krause-Sommer:
sind Stifter bzw. Förderer der gleichnamigen Hütte.

Kirdorfer-Feld:
Das Kirdorfer-Feld umfasst 160 Hektar und ist eine alte Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen, Feucht- und Trockenwiesen. In den 1960er Jahren verloren die Obstwiesen an Bedeutung, die Grundstücke wurden nicht mehr gepflegt und verwilderten.
In den 1990er Jahren erklärte man das Gebiet zum Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet. Die Stadt Bad Homburg ist der größte Grundstückseigentümer und stellte 2004 einen Landschaftsplan für das Gebiet auf und begann mit der Erfassung des Baumbestandes.

Bilder

Nachbericht Rundweg bei Gemünden 01.03.2026

Am 1. März trafen sich 22 Wanderer zu einer 10 km langen Tour im Hintertaunus. In Fahrgemeinschaften ging es nach Weilrod-Gemünden.

Bei herrlichem Frühlingswetter wanderte die Gruppe zunächst ein Stück durch offene Landschaft bis zum Waldrand. Nach einem kurzen Stück durch den Wald, gelangten die Wanderer zur „Philippseiche“, wo es in der gleichnamigen Hütte eine erste Pause gab. Der Weg führte weiter durch Wald, Felder und Wiesen. Inmitten von diesen, fand man einen wunderschönen Platz für die Mittagspause. Während die Wanderer sich stärkten, konnten sie die herrliche Aussicht in die Landschaft genießen. Sie hatten auch einen schönen Blick auf das alte Bahnhofsgebäude von Heinzenberg, welches von 1909 bis 1969 in Betrieb war.

Frisch gestärkt wurde dann die zweite Hälfte des Weges in Angriff genommen. Am Rande des kleinen Dörfchens Heinzenberg entlang, erreichte man bald das Weiltal. Nach einer Weile ging es dann ins Laubachtal, um wieder zum Ausgangspunkt in Gemünden zu gelangen.

Im nahegelegenen Weilnau liess die Wandergruppe bei einer Einkehr in die „Mappesmühle“ den schönen Wandertag ausklingen.

Es war ein rundum gelungener Wandertag.
Herzlichen Dank an Beate, für die Organisation dieser schönen Tour.

Nachbericht Frühtour 01.02.2026

Am Waldhaus haben sich am 01.02.2026 um 10:00 Uhr 18 Wanderinnen und Wanderer, sowie ein Dackel, zu einer Frühwanderung getroffen. Vom Startpunkt aus folgten wir dem Farnbach und dem Erlenbach. Auf dieser Strecke sind die Kanäle für die damaligen Mühlen von Köppern, sowie das Turner-Kriegerdenkmal zu sehen.

Am ehemaligen Wald-Krankenhaus vorbei, mit dem Grabdenkmal von Emil Sioli (Gründer des Krankenhauses), wanderten wir im Wald zum Startpunkt der Friedrichsdorfer Meisenroute. An diesem Weg gibt es einen Dreimärker (Grenzstein), der hier die Nutzungsgrenzen von Köppern, Burgholzhausen und Nieder-Erlenbach anzeigt. Bernd Jäger erklärte uns: die weiter entfernten Orte Burgholzhausen und Nieder-Erlenbach benötigten Holz und sind ohne eigenen ausreichenden Wald. Deswegen wurden ihnen hier Nutzungsgebiete zugeteilt.

Auf der Meisenroute werden auf 10 Tafeln die Meisenarten, sowie weitere Informationen der Waldfunktionen dargestellt. Am Bornberg entlang folgten wir dieser Route bis zur Tafel 7, dort wendeten wir uns in Richtung Köppern. Nachdem wir an den Wiesen und dem Bahndamm entlang gegangen sind, liefen wir über einen Fußweg zwischen den Häusern Richtung Abenteuerspielplatz weiter. Von dort aus ging es am Farnbach zurück zum Waldhaus.

Nach der ca. 6 km langen Strecke, wurden wir im Wanderheim vom Hüttendienst und weiteren Gästen, zum traditionellen Suppenessen (Gulasch- und Gemüsesuppe) erwartet. Als Nachtisch gab es Kaffee und Gebäck. Mit dem gemeinschaftlichen, gemütlichen Zusammensein fand ein schöner Wandertag seinen Abschluss.

Herzlichen Dank an die Wanderführung Helga Linke und die Organisatoren und fleißigen Helfer im Wanderheim.

Nachbericht Rundwanderung bei Cleeberg 09.11.2025

Am 09.11.2025 trafen sich um 09:00 Uhr in Köppern 3 Wanderfreunde. Es wurde eine Fahrgemeinschaft gebildet und im Nebel zum Wanderparkplatz Cleebaum bei Cleeberg/Langgöns gefahren, kurz vor dem Parkplatz wurden wir von den Alpakas begrüßt.

Von hier starteten wir ca. um 09:45 Uhr noch im Nebel die Rundwanderung. Bei der ersten Runde ca. 2 km um den Cleeberg war im Wald vom Nebel fast nichts mehr zu spüren. Der feuchte Wald mit den bunten Blättern, das Rascheln des Laubes beim Gehen sowie die Ruhe bildete eine gelassene Stimmung.

Weiter führte die Tour am Waldrand entlang zum Waldhaus, dort ist der Sport- und Festplatz von Cleeberg, hinter dem Haus gibt es einen Grillplatz. Da der Nebel sich gelichtet hat und es weitestgehend trocken war, wurde das Picknick an dem Waldteich mit 2 Tischen und 4 Bänken eingenommen. Von dort ging es den Kümmelberg bergab an den Kleebach, diesem folgten wir an mehreren Grenzsteinen und Schafen vorbei zum alten Forsthaus, dort konnten wir Poitou-Esel bestaunen.

Auf dem Weg zum Parkplatz blinzelte die Sonne durch die Wolken. Mit der Heimfahrt ging eine herbstlich gestimmte Wanderung zu Ende.

Nachbericht Landgrafenberg 07.09.2025

Es war wohl ein letzter Sommertag, als sich 21 Wandersleute am 07.09.2025 auf den Weg zu einer Wanderung im Taunus machten. Der Taunusklub Köppern e.V. hatte dazu eingeladen.

Gestartet wurde an der „Hohe Mark. Der Weg führte zunächst entlang einem Teilstück des keltischen Oppidums und leicht ansteigend zum Goldgrubenfelsen. Hier hatte man einen weiten Blick (trotz Dunst) über Frankfurt und die Mainebene bis zum Odenwald, dem Spessart und dem Vogelsberg.

Unsere Wanderführerin Heidrun erzählte hier viel Interessantes zu dem Goldgrubenfelsen und die Geschichte zu dem dort stehenden Obelisken, der den „Adelheidsweg“ markierte. Adelheid war die Gemahlin des englischen Königs Wilhelm IV und die Schwägerin der Landgräfin Elisabeth von Hessen-Homburg, die hier den Adelheidsweg anlegen ließ. Die verwitterte Inschrift auf dem Obelisk lässt noch einen Kranz mit dem Namen erkennen und darüber eine Krone erahnen.

Auf dem Viermärkerweg wurde weiter gewandert zum Lindenberg. Unterwegs konnte man immer wieder den Herzberg in der Nähe sehen und auch mal den Feldberg. Weit hinten im Dunst war sogar die Rhön mit der Wasserkuppe zu erkennen. An einem stillen verwunschenen Platz auf dem Lindenberg gab es eine gemütliche Rast.

Weiter ging es durch den Wald, immer wieder über Ringwälle aus keltischen Zeiten.
Bergab führten uns naturnahe Wege durch den teilweise mystisch wirkenden Wald zum Landgrafenberg. Hier war die Mittagsrast eingeplant.

Gut gestärkt wurde das letzte Stück der Tour entlang des Baches „Kaltes Wasser“ in Angriff genommen. Unterwegs lud ein natürlicher Kletterbaum zu einem Kletterversuch ein. Beim Forellengut durchquerten alle den Bach, und von dort war es nicht mehr weit bis zur „Hohe-Mark“.

Hier ließen die Wandersleute im Restaurant „Das Waldtraut“ den schönen Wandertag ausklingen. Herzlichen Dank an Heidrun Nitz, die diese Tour ausgesucht hatte und mit interessanten Geschichten und Erklärungen begleitete.

Bilder

Nachbericht “Auf den Spuren der Gagern” 24.08.2025

Am 24. August 2025 fand die traditionelle Gemeinschaftswanderung der Wanderfreunde des Taunusklub Kelkheim-Münster und des Taunusklub Köppern gemeinsam mit dem
Rhein-Taunusklub Wiesbaden statt. In diesem Jahr hatte der Taunusklub Kelkheim zur Tour eingeladen, die von Herrn Bienert bestens vorbereitet und geführt wurde.

Historische Einblicke in Münster
Die Wanderung begann am Alten Rathaus in Kelkheim-Münster, einem geschichtsträchtigen Gebäude, das heute ein Restaurant und Vereinsheim beherbergt. Herr Bienert erläuterte, dass das Haus im Laufe der Jahrhunderte viele Funktionen erfüllte: Es war Rathaus, Schule und sogar ein Ort mit Arrestzelle, in die der Dorfpolizist einst Landstreicher oder Randalierer einsperrte.

Von der Klosterkirche zur Familie von Gagern
Weiter ging es zur Pfarrkirche des Klosters St. Franziskus, bevor die Gruppe den Weg nach Hornau einschlug. Dort besichtigten die Wanderer den Friedhof mit der Grabstätte der Freiherren von Gagern. Besonders Heinrich Freiherr von Gagern, Präsident der ersten deutschen Nationalversammlung 1848, stand im Mittelpunkt der Erläuterungen.

Natur, Geschichte und idyllische Plätze
Die Wanderung führte anschließend zur Gagern-Höhle, auch bekannt als Fritzens Ruhe, und weiter durch die malerische Landschaft bis zum Braubachweiher. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Rettershofs: die liebevoll sanierten Gebäude und die zahlreichen heiteren wie lehrreichen Sprüche sorgten für Bewunderung und Schmunzeln gleichermaßen.

Ein gelungener Ausklang
Nach einer wohlverdienten Pause machte sich die Gruppe auf den Rückweg über Fischbach, vorbei an Wiesen und Feldern, zurück nach Kelkheim-Münster. Nach rund 15 Kilometern Wanderung ließen die Teilnehmer den erlebnisreichen Tag im Restaurant „Bei Marko“ gemütlich ausklingen.

Alle waren sich einig: Es war ein rundum gelungener Wandertag mit interessanten geschichtlichen Einblicken, herrlichen Naturerlebnissen und guter Gesellschaft. Ein besonderer Dank gilt Herrn Bienert für die kenntnisreiche Führung und die sorgfältige Vorbereitung der Tour.

Nachbericht Naturtour Nidda 10.08.2025

Am 10. August trafen sich 13 Wanderinnen und Wanderer um 10 Uhr am Forum in Köppern, um in Fahrgemeinschaften mit PKWs nach Eichelsdorf zu fahren, einer kleinen Gemeinde am Ostrand der Wetterau im Übergang zum Vogelsberg. Am dortigen Bürgerhaus war unser Startpunkt und wir konnten noch zwei weitere Mitwanderer begrüßen.

Frisch und frohgelaunt wurde der etwas herausfordernde Anstieg zum Eichköppel bewältigt, einen langgestreckten Basaltrücken. Nach einer kleinen Verschnauf- und Trinkpause ging es ins Gebiet des Drachenlochs, einem Geotop an einem steilen Hang. Da es nur auf einem schmalen, nicht ganz ungefährlichen Weg zu erreichen ist, beließen wir es bei einer Schilderung der zwei Sagen, die sich um den dort einst gehausten Drachen ranken:

Zum einen soll, wenn er zum Saufen an die eine halbe Stunde entfernte Nidda kroch, sein Schwanz nicht ganz aus der Höhle herausgekommen sein.
Zum anderen soll er, wenn Menschen ihren Müll nicht mit nachhause genommen haben, diese auf Nimmerwiedersehen in seine Höhle gezogen haben.

Entlang blühender Magerwiesen und mit Aussicht über den Hohen Vogelsberg ging es ins Naturschutzgebiet des schönen Eichelbachtals, wo wir seltene Pflanzen wie z. B. Wiesenknopf, Wiesensalbei, knolligen Hahnenfuß, Wegwarte und Wundklee sowie viele Insekten und Schmetterlinge bestaunen konnten.

An einer ehemaligen Furt, über die heute die „kleine Eichelbachbrücke“ führt (ein Betonteil, das einst von einer Dachkonstruktion übrig blieb), querten wir den Eichelbach und gelangten auf kleinen Pfaden und Forstwegen ins Naturschutzgebiet des Haißbachgrunds mit dem Haißbachgrundteich, ein kleines Biotop, das rundherum mit Schilf umsäumt ist und vielen Wassertieren und Insekten Lebensraum bietet.

Am Waldrand entlang querten wir eine Wiese auf die andere Seite des Grundes. An einer Sitzgruppe im schattigen Wald wurde Mittagsrast eingelegt, bevor es durch den kühlen Wald mit leichtem Anstieg zum „Werner Nestl-Platz weiter ging. Der Revierförster Werner Nestl (1969 – 1994) verunglückte beim Bergsteigen im Himalaya am 13.11.1994 tödlich.

Vorbei an einer Blocksteinhalde vulkanischen Ursprungs, den Bärensteinen, ging es bergab zum „Schmitter Blick. Der auch hier wieder traumhafte Ausblick über das obere Niddatal bot und zum Verweilen einlud. Jeder genoss die Landschaft und die Ruhe auf seine Weise. Eine Panoramakarte dient der Orientierung.

Entlang des Waldameisenpfades und weiterhin mit schönem Ausblick ging es zurück Richtung Eichelsdorf. Am Grillplatz „Hunsrück“ oberhalb Eichelsdorfs genossen wir bei kurzer Rast noch einmal die Ruhe und Aussicht. Bergab ging es über Naturwiesen, die sog. Hutungen, nach Eichelsdorf zurück. Hier folgten wir dem Eichelbach durch den Ort bis zur Mündung in die Nidda und dann zurück zum Bürgerhaus. Zufällig übte dort gerade eine Blaskapelle für ein demnächst anstehendes Fest und so wurden wir sozusagen „mit Musik empfangen“.

Im Limoncello in Wölfersheim ließen wir die Wanderung ausklingen.
Es war eine schöne Wanderung bei idealem Wetter mit einer tollen Gruppe. Vielen Dank euch allen, denn auch ihr tragt zum Gelingen der Wanderungen bei!

Nachbericht Grillfest 03.08.2025

Am Sonntag, 3.8.2025, fand beim Köpperner Taunusklub am Wanderheim wieder einmal das traditionelle Grillfest statt. Fleißige Helfer hatten schon am Samstag mit den Vorbereitungen und den Aufbauten begonnen.

Ab 11 Uhr trafen die Wanderfreunde aus Dillingen, Oberstedten, Kirdorf, Bad Homburg und Neu-Anspach ein, und Freunde und Bekannte nicht nur aus Köppern/Friedrichsdorf. Später konnten wir auch noch 3 Vertreter des Gesamtvereins mit dem ersten Vorsitzenden Alexander Simon begrüßen.

Das Wetter spielte mit, und so konnten die knapp 100 Gäste die leckeren Salate, Gegrilltes und anschließend die selbstgebackenen Kuchen genießen.

Es ist jedes Jahr ein schönes Fest mit den Wanderfreunden aus dem gesamten Taunus. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wie immer am ersten Augustwochenende!
Herzlichen Dank an alle Helfer, ohne deren Hilfe so eine Veranstaltung nicht möglich wäre!

Nachbericht Bönstadt 27.07.2025

Am 27.07.2025 trafen sich um 09:00 Uhr 14 Wanderfreunde und ein junger Rüde. Es wurden Fahrgemeinschaften gebildet und im Regen zum Parkplatz am Bürgerhaus Bönstadt gefahren. Von hier starteten wir ca. um 09:45 Uhr noch im Regen an den Wiesen und Feldern vorbei zur Nidda, und zum Planetenbildnis Sonne (Anfang des Planetenweges Niddatal). Kurz vorher zeigte sich auch die Sonne am Himmel.

Die nächste Station war, der Nidda folgend, die Domäne und das Dorf Wickstadt. Die Domäne des Grafen von Solms-Rödelheim-Assenheim darf nicht betreten werden. Das Dorf und darin der Speicherturm sind sehenswert. Die Innenausstattung der Kirche St. Nikolaus wurden anhand von Bildern erläutert. Die Kirchen von Wickstadt (Beginn der Wallfahrt mit Andacht) und danach weiter Maria Sternbach (Andacht) richten in den Sommermonaten, je einmal im Monat, eine Wallfahrt aus.

Durch den Wald ging es zur Wallfahrtskirche Maria Sternbach. Herr Schneider (der Küster) öffnete uns die Kirche, und so konnte die Innenausstattung bewundert werden. Nach einer Trink- und Imbisspause wanderten wir weiter durch den Wald am Jagdhaus des Grafen von Solms-Rödelheim-Assenheim vorbei.

Dann ging es eine kurze Strecke bergauf und wieder bergab. und nach ca. 500m am Waldrand entlang und zuletzt auf Feldwegen zum Bürgerhaus Bönstadt. Im dortigen Restaurant ließen alle gut gelaunt die Wanderung ausklingen.

Herzlichen Dank an Helga Linke, die diese schöne Wanderung gut vorbereitet hatte.

Nachbericht Erlenbachquelle 25.05.2025

Am 25. Mai trafen sich 15 Wanderer zu einer Tour an die Erlenbachquelle. Man bildete Fahrgemeinschaften, um zur Talmühle bei Neu Anspach zu gelangen. Dort ging es sogleich los, um den „Metzgerpfad“ in Angriff zu nehmen. Laut mündlicher Überlieferung wurde der Weg etwa zwischen 1860 und 1900 von vielen Anspachern genutzt, um zur Arbeit nach Oberursel und zur Hohemark zu gelangen.

Nachdem die Gruppe den Anstieg auf den Taunuskamm bewältigt hatte, gelangte sie zum Kleinkastell Heidenstock. Hierbei handelt es sich um die Überreste eines römischen Militärlagers am Limes. Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es auf dem Limeserlebnispfad weiter zum Arnoldshainer Weg, um schon bald den Einstieg zur Erlenbachquelle zu erreichen. Auf schmalen Pfaden gelangte man schließlich dorthin. Die Quelle ist sehr zugewachsen und daher schwer zu finden.

Nun ging es abwärts, und die Gruppe erreichte einen kleiner Tümpel, der fälschlicherweise oft für die Quelle gehalten wird. Hier hatte auch unser vierbeiniger Mitwanderer Mozart beim Planschen seinen Spaß. Der Weg führte nun weiter durch einen wunderschönen Buchenwald und wir trafen ein weiteres Mal den Erlenbach, um ihn zu überqueren.

Nach einer kurzen Pause ging es wieder bergauf, um auf dem Unteren Hangweg eine herrliche Aussicht ins Usinger Land zu genießen. Unmittelbar nach der letzten Überquerung des Erlenbachs war an einem Abhang anhand der Schieferplatten zu sehen, dass der Taunus nicht nur aus Quarzit besteht, sondern teilweise auch zum Rheinischen Schiefergebirge gehört.

Wieder an der Talmühle angekommen wurden die Wanderer schon von einer kleinen Gruppe erwartet, die eine kürzere Runde gelaufen war. Gemeinsam ließ man den schönen Wandertag bei einem Abendessen in der Talmühle ausklingen.

Vielen Dank an Bernd Jäger für diese schöne Tour und die vielen interessanten Informationen, die wir unterwegs bekommen haben. Es war ein rundum gelungener Wandertag.