Nachbericht „Rund um Rockenberg“ 12.09.2026

Bei trockenem Wetter und leicht bewölktem Himmel traf man sich am Forum Köppern zur Wanderung „Rund um Rockenberg“. In Fahrgemeinschaften fuhren wir zunächst zum Parkplatz Wettertalhalle in Rockenberg, dem Ausgangspunkt der Tour.

Von dort ging es durch den Ort und über eine steile Treppe zum Naturschutzgebiet (NSG) Rockenberger Hölle (seit 1994). Hier baute man früher Sand ab.Auf schmalen Pfaden wurde das Hochplateau mit seinen Senken und Felsenhöhlen erkundet. Nach einem Abstieg wanderten wir zu dem Teich, der die Heimat von Sumpfschildkröten ist und bewunderten die Sandsteinwand (Teil der Hölle) dahinter. Weiter führte uns der Weg leicht bergan an Feldern und Wiesen entlang. Auf einem abgeernteten Feld erblickten wir 3 Rehe.
Nachdem wir die Straße überquert hatten, liefen wir zum Münzenberger Galgen. Die letzte vollzogene Hinrichtung war im Mai 1742. Hier machten wir auf dem Picknickplatz eine Pause.

Danach wanderten wir am Aussiedlerhof vorbei zu dem Oppershofener Verbotsstein. Diesen Stein ließ General Dreyfus aufstellen, um das Durchtreiben von Vieh sowie das Reiten, bei einer empfindlichen Strafe, auf dem ehemaligen „Judenpfad“ zu verbieten. Vom Verbotsstein ging es zum Waldrand und ein Stück diesem folgend bergab. An weiteren Wiesen entlang liefen wir bis zu einer Bank vor dem Kreuz, das den Dorfrand markiert. Dort gönnten wir uns eine kurze Trinkpause.

Die letzte Etappe führte durchs Dorf von Rockenberg und ein kleines Stück an der Hauptstraße entlang zu der Gaststätte „Rotes Haus“. Dies ist der ehemalige Amts- und Verwaltungssitz der kurmainzischen Kellerei in der Burg von Rockenberg. Im Garten der Gaststätte ließen wir den schönen Wandertag bei einer gemeinsamen Einkehr und gutem Essen ausklingen.

Besonderen Dank gilt Helga Linke, die diese schöne Wanderung kurzfristig für eine ausgefallene Tour angeboten hatte.

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