Exkursion: Historische Grenzsteine der Gemarkung Köppern – Teil 1

In einer Zeit, in der es noch keine Katasterkarten gab, musste die Lage der Grenzlinien und Grenzsteine durch Begehung überprüft werden. Verantwortlich für die regelmäßigen Grenzbegehungen und die korrekte Steinsetzung waren die Feldgeschworenen. Aber auch viele Einwohner beteiligten sich an dieser Aktion. Der jährliche Grenzumgang war in älterer Zeit allgemein üblich und verschwand erst nach und nach. Historische Grenzsteine stehen heute als Flur- oder Bodendenkmale unter Denkmalschutz.

Wir erkunden die südwestlichen Grenzabschnitte der ehemaligen Gemarkung Köppern. Dabei schauen wir uns vor allem die alten Gemarkungs- und Landesgrenzsteine genau an. Wir sehen Grenzmarken, die Köppern gegen Dillingen, Friedrichsdorf, Nieder-Erlenbach und Petterweil abgrenzen. Schließlich erreichen wir ganz im Westen den römischen Limes. Hier befindet sich die Gemarkungsgrenze zu Wehrheim bzw. die Landesgrenze zum
Herzogtum Nassau.

Wir treffen uns am Sonntag, den 26.April 2026 um 10:00 Uhr am Forum Köppern und
laufen zu unserem Startpunkt am Bornberg. Die Wanderstrecke beträgt ca. 7 km. Um ca. 13:30 Uhr kehren wir im Restaurant „Hellas Makedonia“ am Bahnhof Saalburg/Lochmühle ein. Wer danach des Laufens überdrüssig ist, kann von hier mit dem Zug zurück nach Köppern fahren. Die Unermüdlichen laufen die restlichen ca. 5 km über den Lochmühlenweg und den Schmuggelpfad nach Köppern.

Anmeldung bis Donnerstag, den 23.04.26 bei Bernd Jäger, Tel. 0171/9259735.

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