Mit dem Bus zu „ Point Alpha „

 

23 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde trafen sich, um mit einem Bus nach Rasdorf in der Rhön zu fahren, zwecks Besuches der Gedenkstätte Point Alpha.
Los ging es um 08:00 Uhr an der Linde mit einem kurzen Abstecher
nach Oberursel, wo noch zwei Wanderfreundinnen zustiegen.

In einer gemütlichen Fahrt über die A66 nach Fulda und weiter nach
Hünfeld und Rasdorf, erreichten wir den ehemaligen „ OP Alpha“ der
US Armee.

Hier verlief die Grenze, die Deutschland über 40 Jahre teilte und die Militärstrategen der NATO einen gegnerischen Angriff
der Streitkräfte des Warschauer Pakts erwarteten.
Das sogenannte Fulda GAP war geostrategisch und topographisch der
einfachste Einfallpunkt, um in das wichtige Rhein – Main - Gebiet zu
gelangen. 

Eine junge Studentin, mit sehr viel Sachverstand, führte uns durch die Ausstellung im „Haus auf der Grenze“ und anschließend entlang

der ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen bis zum Camp OP Alpha
der US Armee.

OP steht für Observation Post – Beobachtungsposten.
Hier konnten wir uns einen Überblick verschaffen, wie die

US Soldaten, angefangen im Zeltlager, und später dann in festen Unterkünften, ihren Dienst versahen.

Danach führte uns eine kleine Wanderung nach Geisa, wo in der
Gaststätte „Zur  Linde“ die Schlussrast eingelegt wurde.
Nach gutem Essen und Trinken, sowie einer freundlichen Bedienung,

wurde dann die Rückfahrt mit dem Bus nach Köppern angetreten.

Es war wieder schön, bei tollem Wetter, mit dem Taunusklub
Köppern unterwegs gewesen zu sein und viel Wissenswertes aus der Deutschen Nachkriegs-Geschichte erfahren zu haben.
 
Frisch auf!
der Zeilenschreiber

   
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