Rückblicke

                          Zum Laubmännchen


Ach ja , schee was widder bei dene Anchbacher Wanderfreunde ihrm
Laubmännchesfesd .
Mer hadde ja vorisches Jahr , als mer ausenanner gegange sinn
vereinbard des mer da widder higehe .
Also habbe mer uns widder uff die Sogge gemachd . Un  de Hund
war aach widder debei . Der had nadirlich den Vordeil , des der des
alles mid vier Baa mache kann was mir alles mid zwaa Baa
beweldische misse . Die Audos habbe mer am Pargblatz Steinche
abgeschdeld un von da gings dann los .
E Paar von uns , die nemmer so gud uff de Fies warn , sinn dann
diregd zu dem Wanderheim gelaafe un habbe schonn Bladz fir uns
freigehalde unn de Resd is middem Wanderfierer um de Langhals
gelaafe . Unnerwechs habbe mer noch die Wanderfreunde aus
Orschel gedroffe . Die wollde aach dahi .
Als mer dann bei dene Anchbacher ihrm Wanderheim aagekomme
warn war schon e Menge Wandervolg da .
Es gab wie immer gud zu Esse un aach zu Dringe so des de abgeschlaffde Wandersmann widder uff die Baa gekomme is .
Vor dem Kuchebüffe habbe die Fraue geschdanne un wussde ned was
fürn Kuche se nemme sollde . Weche dene Kallorie die sich dann
aasammele .
Als mer ordendlich gegesse , gedrunge un aach geschwädsd hadde ,
habbe mer uns widder uff de Haamwech gemachd .
Es war widder schee bei dene Anchbacher Wanderfreunde .
Un des Fazid von dem Ganze !!
des Laabmänche habbe mer widder ned gesehe deshalb müsse mer
da im nächsde Jahr widder hin .

Frisch uff
De Zeileschreiber

 


 

               Über den Keltenweg zum Hausberg


Was lange währt wird endlich gut . Nachdem der erste angesetzte
Termin wegen schlechtem Wetter abgesagt werden mußte , klappte
es beim zweiten Anlauf besser .
Am Samstag , dem 01 Juni , trafen sich acht muntere Wandersleute
und fuhren zum Wanderparkplatz Hausberg in Hochweisel .
Bei sommerlichem Wanderwetter ging es auf dem Keltenweg über
den Brülerberg mit seinen Ringwällen hinauf zum Hausberg , mit
486 Meter die höchste Erhebung im Osttaunus .
Hier wurde ausgiebig gerastet .
Vom 2008 neu errichteten Aussichtsturm genossen wir eine wunderbare , über 360 Grad reichende, Rundumsicht .
Leider war die Fernsicht durch Dunst etwas eingeschränkt .
Von hier oben konnte man aber auch den teilweise erschreckenden
Zustand des umliegenden Waldes erkennen .
Der Keltenweg führte uns vom Hausberg bergab zum Wanderpark -
platz Oes und weiter durch den schattigen Wald , um den kleinen
Hausberg herum , mit einem kurzen Aufstieg zum Kitzel .
Danach mußten wir , den letzten Teil der Strecke , in der Mittagssonne
bis zum Ausgangspunkt zurücklegen .
Der Keltenweg wird von 22 Hinweistafeln , welche sehr schön und
informativ gestaltet sind , begleitet .
Zur Schluß ging es zum Forsthaus Butzbach , wo ein schöner
Wandertag seinen Abschluß fand .
Und die Erkenntnis dieses Tages :
Wer mit dem Taunusklub Köppern unterwegs ist , lernt seine
Heimat kennen .

Frisch auf
Der Zeilenschreiber
 

Am vergangenen Donnerstag waren siebzehn Wanderfreundinnen und
Wanderfreunde dem Ruf von Andrea Ament und Roland Hilbert gefolgt ,
um in Bad Nauheim den Johannisberg zu erkunden .
Mit privat PKW ging es nach Bad Nauheim zum Parkplatz an der
Weberhütte auf dem Johannisberg .
Nach einem kurzen Abstecher zur Volkssternwarte legte Andrea den
Wandefreunden in einem kurzen Bericht die Geschichte dieses Ortes da .
Der Johannisberg hat geschichtlich einiges zu bieten .
Danach folgten wir ab der Weberhütte auf dem Panoramaweg unserer
Tour .
Vorbei am Flugplatz Ober Mörlen wanderten wir , begleitet mit der
schönen Aussicht auf den nördlichen Teil der Wetterau bis zur
Kirchnerhütte . Hier wurde kurz gerastet . Weiter ging es auf dem
Panoramaweg an der Wildbrandhütte vorbei , über die Skiwiese und dem
Mammutbaum zum Skulpturenpark . Ab hier überquerten wir eine
schöne Streuobstwiese und erreichten nach einem kurzen Anstieg das
Gasthaus auf dem Johannisberg . Hier wurde eine ausgiebige Kaffeepause
eingelegt .
Leider war die Fernsicht über die Wetterau hin zum Vogelsberg und dem
Spessart an diesem Tag nicht gegeben .
Nach der Rast wanderten wir am Johannisberg Wingert , der wird von
dem Freundeskreis Weinbau Bad Nauheim betrieben , vorbei zum

Parkplatz an der Weberhütte .

Es war wieder ein schöner Wandertag .
Der Wanderführung herzlichen Dank von allen Teilnehmer .
Und das Fazit : Wer mit dem Taunusklub Köppern unterwegs ist ,

lernt Land und Leute kennen . 

 

Frisch auf
Der Zeilenschreiber

               Mit dem Bus zu „ Point Alpha „

 

23 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde trafen sich, um mit einem Bus nach Rasdorf in der Rhön zu fahren, zwecks Besuches der Gedenkstätte Point Alpha.
Los ging es um 08:00 Uhr an der Linde mit einem kurzen Abstecher
nach Oberursel, wo noch zwei Wanderfreundinnen zustiegen.

In einer gemütlichen Fahrt über die A66 nach Fulda und weiter nach
Hünfeld und Rasdorf, erreichten wir den ehemaligen „ OP Alpha“ der
US Armee.

Hier verlief die Grenze, die Deutschland über 40 Jahre teilte und die Militärstrategen der NATO einen gegnerischen Angriff
der Streitkräfte des Warschauer Pakts erwarteten.
Das sogenannte Fulda GAP war geostrategisch und topographisch der
einfachste Einfallpunkt, um in das wichtige Rhein – Main - Gebiet zu
gelangen. 

Eine junge Studentin, mit sehr viel Sachverstand, führte uns durch die Ausstellung im „Haus auf der Grenze“ und anschließend entlang

der ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen bis zum Camp OP Alpha
der US Armee.

OP steht für Observation Post – Beobachtungsposten.
Hier konnten wir uns einen Überblick verschaffen, wie die

US Soldaten, angefangen im Zeltlager, und später dann in festen Unterkünften, ihren Dienst versahen.

Danach führte uns eine kleine Wanderung nach Geisa, wo in der
Gaststätte „Zur  Linde“ die Schlussrast eingelegt wurde.
Nach gutem Essen und Trinken, sowie einer freundlichen Bedienung,

wurde dann die Rückfahrt mit dem Bus nach Köppern angetreten.

Es war wieder schön, bei tollem Wetter, mit dem Taunusklub
Köppern unterwegs gewesen zu sein und viel Wissenswertes aus der Deutschen Nachkriegs-Geschichte erfahren zu haben.
 
Frisch auf!
der Zeilenschreiber

In Köppern steht seit vielen Jahren an der Batterie im Töngesrode die „Rentnerbank“, im Volksmund so genannt, weil sie von Köpperner Bürgern aufgestellt wurde. Von diesem stillen Platz am Waldrand aus hat man eine herrliche Aussicht bis weithin zur Wetterau, wie das Bild zeigt.

Die Bank war inzwischen in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig geworden. Wir vom Taunusklub haben sie jetzt rundum erneuert. Nun strahlt sie wieder in neuem Glanz.

Die Bank und der schöne weite Blick ins Land sind schon einen Spaziergang wert.

Lassen Sie sich dies nicht entgehen und planen den Spaziergang bei nächster Möglichkeit ein .

rentnerbank ausblick rentnerbank neu
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