Geschäftsordnung

                                       für

   Mitgliederversammlungen, Jahreshauptversamm-

               lungen und sonstige Sitzungen des

             TAUNUSKLUB Köppern/Taunus e.V.

 

                                         Präambel

In Erfüllung des Auftrages aus § 11 der Satzung des TAUNUSKLUB Köppern / Taunus

e.V. hat der Vorstand in seiner Sitzung am 26. Januar 2001 die nachfolgende Ge-

schäftsordnung beschlossen:

                                                        § 1

(1)     Der/Die 1. Vorsitzende leitet die Versammlungen ( Mitgliederversammlungen,

         Jahreshauptversammlungen und sonstigen Sitzungen ) des TAUNUSKLUB

         Köppern/Taunus e.V. . Er wird von dem/der 2. Vorsitzenden vertreten.

(2)     In Jahreshauptversammlungen, in denen der gesamte Vorstand neu zu wäh-

         len ist, ist ein/eine Versammlungsleiter/in zu bestimmen.

(3)     Der /Die von der Versammlung zu wählende Versammlungsleiter/in leitet die

         Jahreshauptversammlung bis zur Wahl des/der neuen Vorsitzenden.

                                                          § 2

        Nach der Eröffnung ordentlicher Versammlungen (Mitgliederversammlungen,

         Jahreshauptversammlungen und sonstige Sitzungen) gibt der/die Vorsitzende

         bzw. sein/seine Stellvertreter/in zunächst die vom Vorstand festgesetzte Ta-

         gesordnung bekannt und bringt, falls die Versammlung keinen anderen Be-

         schluss fasst, die einzelnen Punkte in der vorgesehenen Reihenfolge zur Bera-

         tung und Abstimmung.

                                                           § 3

(1)     Der/Die Vorsitzende, der/die Versammlungsleiter /in erteilt den Mitgliedern

         das Wort in der Reihenfolge, in der sie sich gemeldet haben.

(2)     Der /Die Vorsitzende und die übrigen Mitglieder des Vorstandes können in

           jedem Fall auch außer der Reihe reden.

                                                          § 4

(1)     Antragsteller /in und Berichterstatter /in haben als erste und letzte das Wort.

(2)     Zu einer Bemerkung zur Geschäftsordnung und zur tatsächlichen Berichti-

         gung muss ebenso wie zu einer die Sache betreffenden Fragestellung vor etwa

         noch vorgemerkten Rednern das Wort erteilt werden

(3)     Persönliche Bemerkungen sind am Schluss der Beratung des Einzelfalles ge-

         stattet.

                                                             § 5

(1)     Bei unqualifizierten Äußerungen ruft der/die Vorsitzende bzw. der/die Ver-

          sammlungsleiter /in, den/die Redner/in zur Sache.

(2)   Verletzt ein/eine Redner /in den Anstand, so rügt ihn der /die Vorsitzende

        bzw. der/die Versammlungsleiter/in und erteilt unter Umständen eine Ver-

        warnung.

(3)     Fährt der /die Redner/in fort, sich vom Gegenstand der Beratung oder von der

         Redeordnung zu entfernen, so entzieht ihm der/die Vorsitzende bzw. der/die

         Versammlungsleiter /in nach vorheriger Verwarnung das Wort für den zur

         Beratung stehenden Punkt.

(4)   Mitglieder, die durch ungebührliches Verhalten eine Versammlung oder Sit-

         zung stören, können von dem/der Vorsitzenden bzw. dem/der Versamm-

         lungsleiter /in nach vorheriger Verwarnung aus dem Versammlungsraum ge-

         wiesen werden.

(5)     Im übrigen hat der/die Vorsitzende bzw. der/die Versammlungsleiter/in

         alle Befugnisse, die zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlich sind.

                                                             § 6

(1)      Anträge der Mitglieder zur Beschlussfassung durch die Jahreshauptversamm-

           lung müssen dem Vorstand spätestens bis zum 31. Januar vorliegen, damit

           diese in der Jahreshauptversammlung unter dem Tagesordnungspunkt „An-

           träge der Mitglieder" beraten werden können.

(2)     Anträge der Mitglieder für alle übrigen Mitgliederversammlungen müssen dem

           Vorstand spätestens l Woche nach Bekanntgabe der Einladung ( hier: Aushang

           im Aushangkasten bzw. Abdruck in den „Friedrichsdorfer Nachrichten) vorlie-

           gen, damit diese zur Beratung in der Mitgliederversammlung

           ( Tagesordnungspunkt „Anträge der Mitglieder" ) zugelassen werden können.

(3)     Anträge der Mitglieder an den Vorstand sind jederzeit und ohne Einhaltung

          von Fristen möglich.

           Vor Beschlussfassung über einen solchen Antrag hat der Vorstand zu prüfen, ob

           er zur Beschlussfassung in eigener Verantwortung befugt ist.

           Verneint der Vorstand seine ausschließliche Zuständigkeit, ist der jeweilige

           Antrag der nächsten Jahreshauptversammlung zur endgültigen Beschluss-

           fassung zuzuleiten.

(4)     Die Stellung von Initiativanträge vor Eintritt in die Tagesordnung von Jahres-

           hauptversammlungen, Mitgliederversammlungen und sonstigen Sitzungen ist

           grundsätzlich möglich.

           Für die Aufnahme auf die Tagesordnung bedarf es jedoch der Zustimmung von

           mindestens der Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder.

(5)       Anträge auf Änderung der Satzung sind hiervon ausgenommen.

(6)       Für Satzungsänderungen gelten allein die Regelungen in § 9 der Satzung des

           TAUNUSKLUB Köppern / Taunus e.V.

                                                              § 7

(1)       Über den Antrag auf Schluss der Debatte wird nach vorheriger Verlesung

           der Rednerliste sofort abgestimmt.

(2)       Ist der Antrag auf Schluss der Debatte angenommen, so erteilt der/die Vorsit-

           zende bzw. der /die Versammlungsleiter/in nur noch einem/einer Redner/in

           für und einem/einer dagegen, und zwar in der Reihenfolge, wie sie eingetra-

           gen sind, vorbehaltlich der Übertragung auf einen/ eine nachstehende/n Red-

           ner/in sowie dem/der Antragsteller /in oder dem/der Berichterstatter/in das

           Wort.

(3)     Redner/innen, die zur Sache selbst gesprochen haben, können anschließend

          keinen Antrag auf Schluss der Debatte stellen.

                                                                 § 8

(1)     Liegen zu einem Punkt mehrere Anträge vor, so ist zunächst der weitestge-

         hende Antrag festzustellen und über ihn abzustimmen. Bei Annahme dieses

         Antrages entfallen weitere Abstimmungen.

(2)     Im Übrigen erfolgen die Abstimmungen in der Reihenfolge, in der die Anträge

         eingegangen sind.

                                                                   § 9

(1)     Abstimmungen erfolgen entweder durch Handaufheben (offene Abstimmung)

         oder schriftlich durch Stimmzettel (geheime Abstimmung).

(2)     Wird zu § 7 Abs. 3 der Satzung ( Wahl der Vorstandsmitglieder ) - insbesonde-

           re zur Wahl des/der 1. und 2. Vorsitzenden - von einem stimmberechtigten

           Versammlungsteilnehmer Antrag auf schriftliche (geheime ) Abstimmung ge-

         stellt, so muss der Wahlgang schriftlich (geheim) durchgeführt werden.

(3)     Wird zu anderen von der Versammlung durchzuführenden Abstimmungen von

         einem stimmberechtigten Versammlungsteilnehmer Antrag auf geheime Ab-

         stimmung gestellt, so muft dem mindestens die Hälfte der anwesenden

         stimmberechtigten Mitglieder zustimmen.

                                                              § 10

(1)     Zur Annahme eines Antrages genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen

           Stimmen.

(2)       Bei den Protokollen über Mitgliederversammlungen, Jahreshauptversamm-

           lungen und sonstigen Sitzungen handelt es sich um reine Beschlussprotokolle.

           Es ist deshalb ausschließlich der Wortlaut des gefassten Beschlusses zu proto-

           kollieren; Redebeiträge der Mitglieder finden keinen Eingang ins Protokoll.

                                                                 § 11

Die Bestimmungen dieser Geschäftsordnung gelten nur insoweit, als die Satzung

des TAUNUSKLUB Köppern / Taunus e.V. keine anderen Regeln aufstellt.

 

Friedrichsdorf / Taunus, den 26. Januar 2001

   
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